Wofür Kirche? Was meinen Sie?

In 1. Mose steht die Erzählung von der Berufung Abrahams. Gott, in seiner Gnade, wählt Abram (später in “Abraham” umbenannt) und entscheidet sich, mit ihm einen Vertrag abzuschliessen. In 1. Mose 12,1–3 finden wir die Details dieser Abmachung.

Gott seinerseits, so berichtet die Erzählung, verspricht Abraham zu segnen, seinen Namen groß zu machen, und ihm viele Nachkommen zu geben. Aber Gottes Handeln bleibt nicht einseitig.. Abraham seinerseits muss auch etwas tun: in ihm sollen alle Völker der Erde gesegnet sein (v. 3). In etwas modernerem Deutsch umzuformulieren, könnten wir die Details dieses Vertrags so beschreiben: Gott segnet und befähigt Abraham und seine Nachkommen, und die wiederum müssen einen positiver Einfluß auf unsere Welt ausüben. Jeden morgen sollen die Völker unserer Welt aufstehen und Gott preisen, loben und danken für Abraham und seine Nachkommen, weil sie für uns alle, für unser Land und die ganze Welt ein großer Segen sind.

Vielleicht sind wir Christen froh, dass uns selbst nicht eine so große Verantwortung gegeben wurde. Aber da täuschen wir uns. Die Kirche spricht von unserer »Erwählung« als Christen, und hier finden wir das gleiche Prinzip. Gottes Erwählung ist weder zufällig, noch so gemeint, dass wir uns durch dieser Erwählung einbilden, wir wären etwas Besseres als andere. oder wir könnten  uns groß aufspielen. Wie wir aus der Politik schon wissen, ist man immer für eine bestimmte Aufgabe gewählt. Gewählte Politiker sind nicht plötzlich besser als andere, sondern haben die eine konkrete Verantwortung zu übernehmen. Wenn unsere Politiker dies vergessen, wollen wir schnell Konsequenzen sehen!

In Matthäus 5,13–16 betont Christus ganz klar unsere Verantwortung als Christen: wir müssen Salz der Erde und Licht der Welt sein. Beim Glauben geht nicht nur um Selbstverbesserung, sondern dass wir Christen das Leben aller in unserer Gesellschaft und Welt bereichern und verbessern.

Wir wollen nicht, dass Menschen das Leben bedeutungslos finden, oder weiter in Dunkelheit, Angst, und Ungerechtigkeit leben. Sondern wollen wir dafür arbeiten, dass Menschen das Gottes Reich, Liebe, und Zuwendung hier spüren und erfahren können. Anders gesagt: jeden morgen sollen die 9.000 Menschen in Grötzingen aufstehen und Gott preisen und danken, weil es eine Kirche hier unter ihnen gibt – eine Kirche mit Christenmenschen, die ihr Leben und ihre Existe besser macht. Die wollen Gott danken, weil ohne uns Christen ihr Leben so viel dunkler wäre.

Deshalb möchte ich Euch jetzt einladen, unten einen Kommentar zu schreiben, was Ihr an unserer Kirche und Kirchengemeinde so sehr schätzt! Schreibt einfach Eure eigenen Antworten auf die zwei folgende Fragen:

1: Ich danke Gott für unsere Kirche in Grötzingen, weil…

2: Für unsere Kirche in Grötzingen sind die Bewohner/innen von Grötzingen sehr dankbar, weil…

Ich bin gespannt, Eure Antworten zu lesen, und mit Euch zusammen Gott für unsere Kirche zu danken!

Stephen Lakkis

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