Chorfreizeit des Regenbogens im Juni 2008

Der Regenbogenchor besteht nun seit über 10 Jahren. Anlässlich des Jubiläumskonzerts  am 17. Mai 2009, 19 Uhr, wollten wir unser mittlerweile sehr umfangreiches Repertoire wieder auffrischen. So haben wir im Juni 2008 ein Proben-Wochenende in der Tagungsstätte der Evangelischen Jugend in Neckarzimmern verbracht. www.tagungsstaette-neckarzimmern.de

Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir freitagmittags nach Neckarzimmern. Schnell waren die Zimmer mit den mitgebrachten Sachen belegt und die Räumlichkeiten erkundet: ein schöner, hoher Holzbau, gut für die Akustik.

Und dann war es auch schon Zeit, zum Abendessen zu gehen. Nicht nur das Essen war so gut wie bei Muttern, sondern die Mitarbeiter des Hauses waren überwältigend freundlich. Das sollte auch die gesamte übrige Zeit in Neckarzimmern so bleiben.

Trotz gut gefüllter Mägen ging es danach mit Proben los. Beim Einsingen wurde der Körper entspannt und das Zwerchfell trainiert. Danach standen unter anderem die „Irischen Segenswünsche“ und „Leben ist ein Geschenk“ auf dem Programm.

Probenwochenende

Am nächsten Morgen wurden die Sägerinnen und Sänger mit Flötenspiel im Flur geweckt. Proteste halfen nichts, alle wurden wach und saßen pünktlich am Kaffeetisch. Und wie das bei einem Chorwochenende so ist, wurde anschließend intensiv geprobt.

Am Nachmittag ging’s zu Fuß im Sonnenschein zur Burg Hornberg hoch über dem Neckar. Aus der Burgkapelle schritt gerade ein frisch getrautes Paar, eine gute Gelegenheit für uns, mit dem Lied „Wie in einer zärtlichen Hand sind wir geborgen“ die Atmosphäre des schönen Raumes in uns aufzunehmen. Nach unserer Rückkehr zur Tagungsstätte wurde weiter geprobt. Das Abendessen genossen wir in Form eines vom Haus perfekt organisierten Grillabends gut geborgen in der Grillhütte.

Am nächsten Morgen wurde nach dem Frühstück die Probenarbeit fortgesetzt. Die Mittagspause verbrachten viele auf dem Freigelände der Tagungsstätte bei der Gedenkstätte für die mehr als 5.400 Juden, die aus ganz Baden in das KZ Gurs in Frankreich deportiert wurden. Diese besteht aus einem Betonweg in Form eines Davidsterns, neben dem von evangelischen und katholischen  Jugendlichen aus 137 badischen Gemeinden (auch aus Grötzingen) Gedenksteine gestaltet und aufgestellt sind.

Zum Abschluss wurden nochmals die mitgebrachten Kuchen aufgetischt. Aufräumen, putzen, Gruppenbild machen, heimfahren: Wir haben nicht nur intensiv geprobt, sondern sind uns näher gekommen, haben vom Alltag vollkommen Abstand genommen und uns dabei erholt. Vielen Dank an Anne-Dore Kumpe für die arbeitsreiche musikalische Vorbereitung und die Chorleitung und an alle SängerInnen des Chores für die tatkräftige Unterstützung!

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