Aus dem Kirchengemeinderat

Das neue Jahr begann für unsere Kirchengemeinde leider nicht so gut: Frostschäden im Gemeindesaal, wiederholter Ausfall der Heizung in der Kirche und dazu noch ein schlimmer Wasserschaden(nicht frostbedingt) im Martin-Luther-Haus, Sie haben es ja mitbekommen. Wir werden das alles in Ordnung bringen und wir hoffen, damit künftig verschont zu werden.

Die Evangelische Kirchengemeinde eröffnet zum 1. März dieses Jahres die erste Krippengruppe (Kinder von 0 bis 3 Jahren) in Grötzingen im Kindergarten „Am Kegelsgrund“. Nachdem zwar schon Zweijährige in unseren Kindergärten aufgenommen werden, ist dies ein deutlicher Fortschritt, der den Bedürfnissen vieler Familien am Ort entgegenkommt. Die Anmeldungen übersteigen sogar die Aufnahmekapazität. Sicherlich eine Herausforderung für unsere Erzieherinnen. Wir freuen uns, dass wir als Kirche für junge Familien derartige Betreuungsangebote anbieten können.

Das Thema „Strukturreform“ wird wieder akut. Im Frühjahr soll die Kirchengemeinde nach einer Erprobungsphase seit 1. Juli 2007 erneut abstimmen, da ab 2010 die neue Struktur offiziell in Kraft treten soll. Die Kirchengemeinde hat die Erprobungsphase genutzt, dem Evaluierungsausschuss der Stadtsynode konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Verordnungen zu unterbreiten, ebenfalls wurden Gespräche mit dem Dekan und dem Leiter des Stadtkirchenamtes geführt. Wir haben weiterhin einen Antrag zur Verlängerung der Erprobungsphase gestellt, da bisher keine ausreichend erprobte Erfahrungen vorliegen. De fact liegt nicht mal eine einjährige Erprobung vor, da der Haushalt 2008 noch nicht abgeschlossen ist. Für den Kirchengemeinderat ist dies ein sehr ernsthaftes Thema, da es die Rahmenbedingungen unserer Gemeinde für die Zukunft neu festlegt. Es besteht einerseits Einsicht in die Notwendigkeit einer Reform auf Bezirksebene, andrerseits sind die Einschnitte für eine bisher selbstständige und eigenverantwortliche Gemeinde sehr groß. Nach Anlaufschwierigkeiten verläuft es im Kindergartenbereich recht gut und führt auch zu einer Entlastung unsererseits, wobei unsere Mitbestimmung und Fürsorge für die Kindergärten gewahrt bleibt.

Rainer Ehmann

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