Grötz-Singerle, Ein Weihnachtstraum am 20.12.2009 um 15.00 Uhr im Martin-Luther-Haus

19. Dezember 2009

Mauern überwinden

10. November 2009

Einen Tag vor dem 20. Jahrestag zum Mauerfall lud unser Gemeinde zum alljährlichen Gemeindefest ins Martin-Luther-Haus ein . Unter dem Motto „Mauern überwinden“ gestaltete sich der morgendliche Gottesdienst sehr abwechslungsreich.

Im Gottesdienst

Ein kurzes Anspiel vor einer Mauer verdeutlichte das Getrenntsein. Danach zeigten die Kindergartenkinder vom Kegelsgrund mit Bewegungen zum Menschenbrückenlied eindrücklich wie Menschen zusammenfinden können, in dem sie sich sehen, Hände reichen, sich halten und zusammengehen. Dem folgte ein kurze Meditation zum Bild auf dem Programmheft. Auf dem Bild waren zwei Hände zu sehen, die eine Mauer wie einen Vorhang teilen und so ein Lücke schaffen. Der Text der Kurzansprache war aus Josua 6,1-5 über „Die Trompeten von Jericho“, die Mauern zum Einsturz brachten. Umrahmt wurde der Gottesdienst von Friedensliedern, die der Posaunenchor begleitete. Auch der Kirchenchor unterstützte bei einem Kanon.

  Gäste

Anschließend wurde beim Mittagessen und Kaffe und Kuchen das Gespräch gepflegt. Am Nachmittag waren einige Programmpunkte zur Unterhaltung angesagt und so füllten die Aufführungen des Fröbelkindergartens und des Liederkranzes den Saal mit neuen Gästen.

  Bücherflohmarkt

Wer wollte, konnte im Jugendraum basteln oder beim Bücherflohmarkt fündig werden. Der Förderverein war mit einem Infostand präsent und bot Quittengelee und Wein gegen Spenden zugunsten der Kirchenrenovierung an. Ein Höhepunkt gegen Abend waren bretonische Tänze zum Mitmachen.

  Polonaise

Die Gruppe Schalmeier spielte dazu auf und ein Tanzmeister leitete zahlreiche begeisterungsfähige Gäste an, die tüchtig in Schwung kamen, bevor sie den Heimweg antraten.

  Bretonische Tänze

10 Jahre Chor „Lieder unter dem Regenbogen“

30. September 2009

„Singt Gott ein Lied vom Leben“, mit diesem Lied, das als Thema über dem Konzert stand, eröffnete der Chor „Lieder unter dem Regenbogen“ unter der Leitung von Anne-Dore Kumpe am Sonntag, den 17. Mai 2009, sein abendliches Jubiläumskonzert in der sehr gut besuchten Kirche. Anlass waren Dankbarkeit und Freude über 10 Jahre gemeinsames Proben und Singen von 4-stimmigen Liedern, die Hoffnung machen, Mut geben und von Gott erzählen,

„von Gott, der ins Helle stellt, was dunkel noch im Schatten steht, von Gott, der den Stein bewegt, wo Sprache sich in Schweigen hüllt, von Gott, der uns Flügel macht, mit uns die Mauern überspringt, von Gott, der zum Leben erweckt, ein Mensch den Menschen bleibt. Singt Gott ein Lied vom Leben…“

Seit Anfang des Jahres hatte der Chor intensiv in seinen Dienstagsproben und an zusätzlichen Probenwochenenden die Stücke einstudiert und die besinnlichen Zwischentexte, eine Beamerpräsentation von verschiedensten   Regenbogendarstellungen, Regenbogenschals, Kirchenschmuck, den anschließenden Empfang und die vielen anderen „Kleinigkeiten“ rund um das Konzert vorbereitet.

Bunt wie der Regenbogen über Grötzingen an diesem Abend bot der Chor eine Mischung verschiedenster Chorsätze moderner Interpreten aus dem 20. und 21. Jh. dar, u. a. Stücke von evangelischen Kirchentagen, Taizégesänge, verschiedene Gospels, eine schottische Psalmodie oder das doppelchörige „Lobet den Herrn“ aus der Saarbrücker Messe von Thomas Gabriel. Mit den zwei gemeinsamen Kanons „Wie in einer zärtlichen Hand“ und „Unter Gottes Regenbogen“ wurden die Konzertbesucher in das festliche Konzert mit einbezogen. Dazwischen faszinierte eine von Sabine Holzinger (Altsaxofon) und Jochen Siegele (E-Piano) feinfühlig dargebotene Fantasie von Jules Demersseman.

Ein herzliches Dankeschön galt den Instrumentalisten Annika und Tobias Martini sowie Michael und Sebastian Finzenhagen (Violinen),Johannes Martini (Bratsche), Florian Martini (Cello), Sabine Holzinger (Altsaxofon), Dorothea Ruziczka (Trompete), Ursula Marggraf (E-Piano) und Jochen Siegele (E-Piano und Schlagzeug).
Besonders herzlich bedankte sich der Chor bei seiner engagierten Chorleiterin Anne-Dore Kumpe für ihre große Mühe, Energie und die viele Zeit, die sie für dieses Konzert aufgebracht hatte, ganz besonders für all die schönen und freudigen Chorstunden und ihr großes ehrenamtliches Engagement über ein ganzes Jahrzehnt hinweg.

Gelungene Premiere

30. September 2009

Der Förderverein hatte am 27. Juni zu einer Benefizveranstaltung in den sommerlichen Pfarrhof eingeladen. Ein schwarzer Himmel drohte den schwülen Abend ins Wasser fallen zu lassen, dabei war ein heiterer Abend mit Musik und Kinderzirkus angesagt. Als die ersten Regentropfen fielen, wurde der erste Programmteil kurzerhand in die Kirche verlegt. Das „Trio Vivendo“ mit Saxophon, Gitarre und Schlagzeug zog die Zuhörer, die sich in großer Zahl vom Wetter nicht hatten abhalten lassen, in seinen Bann. Jazz in vielen Variationen mit klassischen Titeln war in höchster künstlerischer Perfektion zu hören. Für die Kirche vielleicht ein Novum, womit ein Stück Musik der Gegenwart zum Lobe Gottes und zugunsten der  Renovation der wertvollen Grötzinger Kirche zum Klingen kam. Der Beifall ermutigte die Musiker zu einer Zugabe, mit der sie sich auch für künftige Auftritte empfahlen.

In der Pause gab es diverse Getränke und von engagierten Gemeindegliedern hergestellte Häppchen, die für den zweiten Teil des rogramms stärkten. Die Musik hatte den Regen vertrieben, sodass der Auftritt des „Zirkus Makkaroni“ von der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in Berghausen im Freien unter heiterem Himmel stattfinden konnte. Die konzentrierten Darbietungen der jungen Jongleure und Artistinnen fanden bei Jung und Alt roße Bewunderung.

Der  engagierten Lehrerin, Frau Ria Knieper, ist es gelungen, ihren Schülerinnen und Schülern Begeisterung und Konzentration für die Sache abzugewinnen, sodass neben dem Spaß, den alle vermittelten, der Einsatz voller Freude abzuspüren war. Ein erfreuliches Zeichen einer Jugend, über die oft so schlecht gesprochen wird. Der Beifall brachte Bewunderung und Dank reichlich zum Ausdruck. Der sommerliche Abend klang mit munteren Gesprächen im Anblick der renovierungsbedürftigen Kirche aus, für die auch weiterhin Spenden dringend erbeten sind.

Strukturreform und Kirchenaußenrenovierung

30. September 2009

Nachdem die Strukturreform im Kirchengemeinderat die letzten beiden Jahre ein Dauerthema war, musste in der Juni-Sitzung endgültig darüber abgestimmt werden, ob die fast 2-jährige Erprobungsphase in den Kirchengemeinden dazu geführt hat, die neue Struktur im Kirchenbezirk Karlsruhe und Durlach anzunehmen. Der KGR hat sich – wie vor 2 Jahren vor Aufnahme der Erprobungsphase – gegen die neue Struktur ausgesprochen. Da sich jetzt allerdings im Kirchenbezirk eine Mehrheit der Kirchengemeinden für die neue Struktur entschieden hat, ist der Weg endgültig frei, ab 1. Januar 2010 die neuen Verhältnisse durch ein Vereinigungsgesetz kirchenrechtlich zu besiegeln. Wir werden darüber noch berichten.
Seit Ende Mai ist es für alle sichtbar: die Kirchenaußenrenovierung hat begonnen. Das gesamte Gebäude ist eingerüstet, auch der fast 50 m hohe Kirchturm ist mit einem imposanten Gerüst umgeben. Wie immer bei Instandsetzungen alter Gebäude treten während der Ausführung trotz sorgfältigster Planung vorher nicht erkannte Probleme auf. Viele Bauteile,  insbesondere beim Turm, sind erst nach der Gerüststellung einer Beurteilung zugänglich.

So ist die Abdeckung des quadratischen Turmstumpfes im Übergang zum Achteck mit neuen Sandsteinplatten zu versehen, einige Sparrenfüße sind durch gesundes Holz zu ersetzen und das Gebälk des Turmdaches ist bei abgedecktem Turm aus Standsicherheitsgründen zusätzlich zu verankern. Bei einem historischen Bauwerk dieser Bedeutung hat natürlich das Denkmalamt ein erhebliches Mitspracherecht und stellt zusätzliche Forderungen auf, die wiederum zu neuen Überlegungen führen.

Eine besondere Betrachtung verdient das Turmdach, das man fast als ein Museum der Ziegelmanufaktur der letzten Jahrhunderte bezeichnen kann. Trotz der faszinierenden Schönheit der Dacheindeckung, die sich erst aus der Nähe richtig zeigt, sind die meisten Ziegel mürbe und brüchig und unzureichend sturmgesichert. Es wird eine neue Dacheindeckung unter Verwendung erhaltungswürdiger Ziegel geben. Der KGR ist bestrebt, trotz höherer Kosten vor allem eine dauerhafte und nachhaltige Instandsetzung und Renovierung für die nächsten Jahrzehnte zu erreichen.

Das Kirchenschiff wird im November in neuem Glanz erstrahlen und wird vom Gerüst befreit. Beim Turm wird das Gerüst leider noch ein paar Monate länger stehen bleiben müssen.
Rainer Ehmann

Tag des offenen Denkmals in der Evangelischen Kirche von Grötzingen

21. Juli 2009

Die Botschaft des Kirchturms

7. Juli 2009

Lieber Leser,

Als ein Fingerzeig Gottes werden unsere Kirchtürme bezeichnet.

Sie weisen darauf hin, dass es noch eine andere Realität gibt als die unsere.

Es gibt nicht  nur das Schaffen, Schaffen oder Relaxen oder Spekulieren oder Verlieren aller finanziellen Mittel, nein unsere Kirchtürme weisen auf Gottes Reich hin.

Reich Gottes  bedeutet, Frieden und Gerechtigkeit, gerade für die Habenichtse unserer Welt und es will hier schon wirken. Es will keine Vertröstung auf ein himmlisches Freudensal sein, sondern hier auf dieser Erde beginnt es!

Diese Botschaft verkündigen die Türme und die Glocken fassen sie in Töne.

Unsere Kirchtürme weisen aber auch daraufhin, dass die christlichen Kirchen noch da sind, hier sind sie zu finden in aller Öffentlichkeit. Sie sind nicht in der Säkularisierung verschwunden, noch sind sie Museen geworden.

Jeder und jede ist eingeladen, zu kommen.

Aber die Kirche hat auch ein Wächteramt bei uns. Wie wird mit den Schwächsten umgegangen. Was dienst dem Frieden und was nicht, daran erinnern uns die Glocken.

Kirchtürme sind wichtig. Wenn Kinder eine Kirche malen, ist immer ein Turm dabei, begeistert sind alt und jung, wenn er bestiegen werden kann.

Unser Kirchturm ist nun eingerüstet. Die Zeit, der Regen und der Wind haben ihm zugesetzt. Verborgen ist er, wie hinter einem Gitter entdecken wir ihn. Das Gerüst ist eine Notwendigkeit, aber es hat auch seinen Reiz, es verfremdet den Turm und die Kirche. Sie fällt nun aus dem idyllischen Bild des Ortes heraus und vielleicht wird dann auch die Botschaft deutlicher.

Oben auf dem Turm, bei den bunten Ziegeln ist der vergoldete Hahn, er erinnert uns an Petrus und seine Verleugnung, über das Gerüst schaut er. Er ruft uns auf,  wachsam zu sein, auf Jesus Christus zu warten, treu zu sein, bis dass er kommt.

Herzlichst grüßt Sie

Ulrich Schadt

Open Air am 27. Juni im Pfarrhof

16. Juni 2009

Ökumenischer Gottesdienst während der Kulturmeile

10. Juni 2009

Ökumenischer Gottesdienst am 21. Juni 2009 um 10.00 Uhr auf dem Rathausplatz in Grötzingen

 mit Ökumenischen Projektchor und Posaunenchor

Lebendiges Wasser

Jesus und die Samaritanerin

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde, Evangelisch-Methodistische Gemeinde und Katholische Kirchengemeinde Heilig Kreuz

Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst in der Begegnungsstätte gefeiert.

“Wer nur den lieben Gott lässt walten”

19. Mai 2009

Das war das Motto des Gottesdienstes am Sonntag Cantate, 10. Mai 2009. Dazu gab es ein Projekt des ev. Kirchenchores und so erklang gemeinsam mit dem kathol. Kirchenchor, Gastsängern, dem Waldstadtkammerorchester und der Sopranistin Lidia Lasch die gleichnamige Kantate von Felix Mendelssohn Bartholdy unter der Leitung von Gerhard Jügelt.Projektchor

Pfarrvikarin Bliesener ging in ihrer Predigt auf den Text und den Textdichter Georg Neumark ein und berichtete von den schwierigen Lebensverhältnissen des Dichters als junger Mann in den Zeiten des 30 jährigen Krieges. Und bis heute, über Jahrhunderte hinweg, spricht dieses Lied die Menschen an. Mit dem ersten Satz des Doppelkonzerts für zwei Violinen von Bach und dem Sinfoniesatz in g-Moll von Mendelssohn umrahmte das Waldstadtkammerorchester diesen Gottesdienst unter der Leitung von Norbert Krupp.

Dirigenten und Solistin

Außerdem durfte Parrvikarin Bliesener für aktives Singen in evangelischen Kirchenchören Ehrungen vornehmen. So erhielten für 50 Jahre Treue Gerda Fuchs, für  40 Jahre Waltraud Kunz, Irmgard Koger und Charlotte Beige, für 25 Jahre Carin Burmeister, Regina Toussaint, Udo Nahr, Eckhard Hölscher und Christiane Jäger eine Urkunde des Landesverbands ev. Kirchenchöre.
Ehrungen

Zu hören ist die Kantate nochmals am 27. September 2009 in Heilig Kreuz/Grötzingen anlässlich des Patroziniums.