Der ökumenische Chor Grötzingen und sein Adventskonzert 2011

20. Dezember 2011

Große Freude herrschte bei den Chorsängern nach zwei Konzerten am 4. Advent. Die vorangegangenen intensiven Proben gipfelten in einem gemeinsamen Musizieren in einer sehr gut besetzten Emmauskirche in der Waldstadt und einer überfüllten ev. Kirche in Grötzingen. Mit der Bachkantate „Wachet auf ruft uns die Stimme“ und dem Oratorio de Noël (Weihnachtsoratorium) von Camille Saint-Saëns standen anspruchsvolle Werke auf dem Programm. Zwischen diesen Stücken spielte das Waldstadt-Kammerorchester Vivaldis Konzert h-moll für zwei Oboe d`amore und Orchester. Bravourös waren dabei Izumi Gerecke und Bernhard Haag als Instrumentalisten zu hören. Bei Bach und Saint-Saëns beeindruckten ebenso Dorothea Jügelt Violine, Celia Haller Oboe, Andrea Endlich Cello, Birke Falkenroth Harfe und Hennert Kahlert mit Theorbe und Archiliuto. Die Gesangssolisten Irène Naegelin Sopran, Lidia Lasch Mezzosopran, Gudrun Heller Alt, Christiane Lülf Alt , Gerd Bachmeier Tenor und Claus Temps Bass bezauberten mit ihren Solo-Arien bis hin zu den gemeinsamen Quintetten. Möglich wurde dieses Konzertprogramm durch den ökumenischen Chor Grötzingen, eine Kooperation des evangelischen Kirchenchores, des katholischen Kirchenchores, des Chores „Chor Lieder unter dem Regenbogen“ und Gastsängern. Die Initiative dazu und die Leitung hatten die beiden Chorleiter Norbert Krupp und Gerhard Jügelt, deren voller Einsatz diesen Erfolg ermöglichte. Überzeugt hat der Chor vor allem durch einen überraschend homogenen Klangkörper sowie seine musikalische Gestaltungskraft. Letzteres ermöglichte ein großes Spektrum an Dynamik und Klangfarbe.

Chor und Orchester

 

 

 

 

Solisten Solisten

 

 

 

 

Sopran Chorleiter Jügeltund Krupp

 

 

 

 

Chor Alt

 

 

 

 

Aus dem Ältestenkreis

4. Dezember 2011

Vieles hat sich in den letzten Monaten ereignet, vieles hat sich in unserer Gemeinde verändert. Als im Juli dieses Jahres alle drei Hauptamtlichen – Pfarrer Schadt, Pfarrvikarin Mallig und Diakonin Strinz – erklärten, dass sie zum September Grötzingen verlassen werden, herrschte im Rat (Ältestenkreis) zunächst Ratlosigkeit.

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Aus dem Förderverein

21. November 2011

Informationen aus unserer letzten Mitgliederversammlung
Knapp 400 Besucher sahen die Ausstellung „Die Grötzinger Kirche im Spiegel der Kunst“. Den Heimatfreunden sei Dank für die Bereitstellung der Räume, der Ortsverwaltung und anderen Leihgebern für die Großzügigkeit, Bilder zur Verfügung zu stellen. Bei der Vernissage fanden erneut die Heidelberger Schüler der Gruppe anders-acapella begeisterte Zuhörer.

Das Sommerfest mit der Big-Band aus Freudenstadt und Wolfgang Müllers Mundart-Erzählungen waren ein voller Erfolg.

Unser Projekt im nächsten Jahr:
‚… sie bauten eine Kirche – Leben und Arbeiten im Mittelalter’:
Am Wochenende 14./15.Juli 2012 ist ein Gemeindefest rund um die Kirche in Planung, das dem mittelalterlichen Handwerk und Kirchenbau gewidmet sein soll. Dabei ist an einen Handwerkermarkt gedacht mit Speisen und Getränken aus früheren Zeiten. Vielleicht haben Sie Lust uns bei den Vorbereitungen zu unterstützen!

Big-Band

Myanmar – ein vergessenes Land …

31. Oktober 2011

Myanmar / Burma ist bei uns kaum bekannt. Das ist nicht verwunderlich, denn es gab nie direkte Beziehungen zu Deutschland weder politisch noch kirchlich – und seit 1962 haben die wechselnden Militärregime das Land  systematisch von der Außenwelt abgeschirmt, um Störungen und Aufbegehren im Innern zu unterdrücken. Der Buddhismus, die Religion der Mehrheit und offizielle Staatsreligion, obwohl als friedliebend bekannt, hat die Gewalt und brutale Unterdrückung der Bevölkerung durch das Militär nicht verhindern können. Die Menschen haben sehr darunter zu leiden, dass die Regierung jegliche Entwicklung, technischen Fortschritt und die Kontakte zum Ausland unterbunden hat. Erst seit den Wahlen im November 2010 gibt es Hoffnung auf eine Öffnung des Landes für Gespräche mit der Opposition im Innern und nach außerhalb.
Die Kirchen sind eine geduldete Minderheit von zwischen 6% und 9%, wurden aber bisher vom Staat streng kontrolliert und reglementiert. Es sind vor allem Baptisten, aber auch Anglikaner Methodisten und Katholiken sind vertreten. Sie sind überwiegend bei den 137 Volksgruppen mit eigener Kultur und Religion in den gebirgigen Randgebieten zu finden, nur wenig bei der burmesisch sprechenden, buddhistischen Mehrheit in den fruchtbaren Ebenen.
Die Kirchen suchen gerade jetzt Kontakt zu anderen Ländern und Kirchen, und sie werden sich ihrer Verantwortung für die Entwicklung der marginalisierten Volksgruppen am Rande bewusst. So hat sich eine Gruppe, die Myanmar Initiative e.V., Berlin, gebildet, die neben der Verbindung zu kirchlichen Frauengruppen und theologischen Ausbildungsstätten ein neues Entwicklungsprojekt im Chin Staat im Nordwesten des Landes unterstützt. Dort wurde in der abgelegenen Thangkaai Region ein ganzheitliches Projekt begonnen mit zwei wichtigen Schwerpunkten: der Förderung einer Schule und dem Aufbau eines dörflichen Gesundheitszentrums.
Wir freuen uns, dass die Gemeinde Grötzingen sich dafür interessiert, und das Projekt durch eine Kollekte unterstützt hat. Es wäre schön, wenn dieses Interesse weitergehen könnte. Wir sind gerne bereit, mehr Informationen zu liefern, vor allem auch über den Fortgang des Entwicklungsprojekts im Chin Staat.
Ursula Hecker
Vorsitzende der Myanmar Initiative, Hämmerlingstr. 35a, 12555 Berlin, Tel. 64905865.

Sommerückblick

16. September 2011

Ökumenischer Gottesdienst auf der Kulturmeile   31. Juli 2011.

Viel wurde in den örtlichen „Blättchen“ über die Kulturmeile in diesem Sommer geschrieben. Es war wirklich ein schönes Fest mit Angeboten und Ideen für verschiedene Geschmäcker. Leider ist bei der Berichterstattung der Ökumenische Gottesdienst ein wenig zu kurz gekommen. Deshalb hier ein Rückblick auf einen Programmteil der Kulturmeile, der schon auch im Brennpunkt der Grötzinger Bürger stand. Kamen doch etwa 300 Menschen, um zu hören zu singen, zu beten. Vielleicht einfach auch nur, um zu schauen, was die Kirchen auf die Beine stellen können.
Und es war schon beeindruckend, den großen Chor auf der Bühne zu sehen und  ihn, z. T. gemeinsam mit dem Posaunenchor zu hören. Sängerinnen und Sänger aus den drei christlichen Gemeinden Grötzingens hatten etliche Wochen geprobt und ein sehr hörenswertes  Programm erarbeitet.
„Mit Feuer, Pauken und Trompeten“ war das Thema des Gottesdienstes. In drei Teilen veranschaulichten Pfarrer, Pastoralreferent und Gemeindeglied die Begegnung Moses mit Gott am „brennenden Dornbusch“. Dort gibt sich Gott den Menschen zu erkennen, er nennt seinen Namen: Ich bin (für dich) da. Dieses konsequent  in unser Leben hinein zu nehmen und zu begreifen war der Schwerpunkt der Verkündigung. Die Musik, Lieder, Verkündigung und Gebet stellten die christlichen Gemeinden  mit hinein in das festliche Geschehen dieses Wochenendes in Grötzingen. Dabei wurde der Blick in  die weite Welt nicht vergessen, wie das Ergebnis der Kollekte für die Hungernden in Ostafrika zeigte: Über 1100 EURO kamen zusammen.

Danke an alle, die gesungen, gebetet und gegeben haben.
Karin Domke

Projektchor Kulturmeile

Ostereiersuche in der “Arche”

9. Mai 2011

Einmal im Monat treffen sich die Kinder zum Kindergottesdienst “Arche” im Gemeindesaal neben der evangelischen Kirche. Gewöhnlich am 1. Sonntag des Monats, doch zu Ostern gibt es die Ausnahme zur Regel. Das kirchliche Hochfest soll auch für die Jüngsten zur Feier werden. Und da in diesem Jahr auch das Wetter mitspielte, war es nicht verwunderlich, dass besonders viele Kinder anwesend waren. Ostereiersuche

Zu Beginn konnten sich die Kinder wie gewohnt mit den vielen Spielgeräten der Kirchengemeinde austoben. Dann traf man sich im Stuhlkreis. Nach einer kleinen Einführung mit Gesang wurden die Hintergründe des Osterbrauchs erklärt. Warum gibt es denn zu Ostern Ostereier? Was sagt die Bibel, soll damals den am Grab von Jesus geschehen sein? So erzählten Frau Strinz, Gemeindediakonin und Leiterin der Gruppe, mit Frau Schadt gemeinsam die Ostergeschichte. Anhand eines Puppenspiels wurde die österliche Botschaft für die Kinder noch lebendiger.

Anschließend falteten sich die Kinder mit tatkräftiger Unterstützung der jugendlichen Helfer kleine Körbchen aus Karton. Als alle fertig waren, ging es dann endlich zum lustigen Ostereiersuchen.  Mit besonderem Entdeckermut und Suchgespür konnten von den Kindern alle Verstecke ausgemacht werden. So freute sich jedes Kind über ein volles Körbchen. Das Treffen endete mit gemeinsamen Spielen im Freien, bei herrlichem Wetter.

Besonderen Dank geht an das Vorbereitungsteam und den Mitarbeitern, die sich auch dieses mal viel Mühe gemacht haben, den Kindern frohes Ostern zu bescheren. Der Kindergottesdienst ist für Kinder ab 3 Jahren. Neue Kinder sind gerne willkommen. Interessierte Eltern können sich im evangelischen Pfarramt informieren – oder einfach mal vorbeischauen.

Der Regenbogenchor singt hinter romantischen Schlossmauern

19. April 2011

Chorwochenende vom 25. bis 27. März 2011 auf dem Schloss Ortenberg

Passend zum aufkeimenden Frühling traf sich der bunte Grötzinger Regenbogenchor zum intensiven Singen in dem schönen Kinzigtal im Ortenaukreis.  Chor Regenbogen
Bei  herrlichem Sonnenschein kamen die Sängerinnen und Sänger am Freitagnachmittag in Ortenberg an und warfen einen freudig überraschten Blick auf die mittelalterliche Burg „Schloss Ortenberg“ mit ihren Zinnen und Türmchen. Auf unserem Stockwerk mit einer echten Felsenwand bezogen wir unsere Jugendherbergszimmer und  ließen die  agileren Fünfzigjährigen die oberen Stockbetten erklettern. Der visuelle Höhepunkt war dann unser herrschaftlicher Aufenthaltsraum, der Freiherr-von-Hirsch-Saal mit seinem kunstvollen Holzschnitzwerk an Wänden und Decke – in diesem Ambiente durften wir königlich tafeln und singen. Unsere erste abendliche Chorprobe verlief wie gewohnt  intensiv und erquicklich. Das Abendlob mit Gesang und Lesung erfüllte uns mit Besinnlichkeit und mit Dankbarkeit für den schönen Tag und für die wohlklingenden Bass- und Tenor-Stimmen. Auch am nächsten Morgen erschienen die meisten frisch, aber alle munter an unserem Frühstückstisch und stärkten sich für die Arbeit an der  Segens-kantate. Für die Mühe belohnten wir uns mit den fröhlichen Gospeln wie „Rock-a my soul“ und deftigen  Brezelbratwürsten. Besonders begehrt war dann der Küchendienst, bei dem man  den letzten Zivi seiner Art bei der Arbeit erleben konnte. Der Schön-Wetter-Plan sah nun eine entspannt lange Mittagspause vor, die viele dazu nutzten, in die Wanderschuhe zu springen und steile Gipfel zu erklimmen. Die besonders Verschwatzten aus dem Alt machten dabei  unfreiwillig  noch einen Umweg über den Keugeleskopf , den gefühlt zweithöchsten Berg des Schwarzwaldes. Auf dem  Hohen Horn wartete dann nicht wie herbeigesehnt die Cocktailbar auf uns, sondern ein etwas überdimensionaler Aussichtsturm, doch  die Sopranistinnen freuten sich,  mal unkompliziert  auf die Höhe zu kommen, um den herrlichen Blick ins Kinzigtal zu genießen. Mit solch gut trainierten Lungen drängten  dann die Sänger -  statt des geplanten Sonnenbades – auf eine zusätzliche Chorprobe am Nachmittag. Nach einer kurzen Unterbrechung  zwecks     hemmungslosen  Kartoffelpufferverzehrs setzten wir unsere Singprobe fort: Altes Liedgut wurde aufgefrischt, an kniffligem Neuem weiter gefeilt. Am späten Samstag Abend  gingen wir zur Ü40 Party über und feierten wir  mit regionalen   Produkten wie Spätburgunder Cabinett  und mitternächtlichem Snack, der so manchen seine  Fastenvorsätze vergessen ließ. Mit fröhlichem Geplauder trainierten wir unsere Stimmbänder. Andere zogen sich zur Lektüre ihrer neu erworbenen Kochbücher zurück und erzeugten Strom mit einer handaufziehbaren Taschenlampe, als hätten sie die kommende Energiewende in Baden-Württemberg schon vorhergesehen. Der Sonntag  brachte uns eine letzte Chorprobe und einen wehmütigen Abschied von unserem  betörenden  Freiherr von Hirsch und seinem historischen Zivi.

Ein letztes Mal  versammelte sich der Regenbogenchor  bei Regen unter dem Bogen zum Gruppenphoto als Erinnerung an ein unterhaltsames musikalisches Wochenende dank unserer gewohnt gut vorbereiteten Chorleiterin Anne-Dore Kumpe.

Wer dies auch mal erleben möchte, kann sich uns gern anschließen! Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Ansprechpartner:
Dirk Feuchter, Tel. 0721 / 482834

Frauen aus Chile luden ein zum Weltgebetstag

14. März 2011

In etwa 200 Ländern der Erde feiern Frauen aller Konfessionen diesen Tag.
In Grötzingen laden die christlichen Gemeinden im Wechsel  zum gemeinsamen Beten am Weltgebetstag ein. In diesem Jahr feierten wir am 4. März im Martin-Luther-Haus.

Frauen aus Chile haben uns mit ihrer Gebetsordnung hinein genommen in ihr Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Wir haben von der geographischen Vielfalt des Landes gehört, Bilder angesehen und so ein wenig an ihrem Leben teilhaben können.
Sie fragen uns: Wie viele Brote habt ihr?
Dieses Zitat aus dem Markus-Evangelium war Anlass für viele Fragen ihres und unseres Lebens:
Wie viel haben wir, das wir teilen können? Was haben wir zum Teilen? Was wollen wir überhaupt teilen?
In der Geschichte von der Brotvermehrung im Markus-Evangelium sind alle satt geworden, weil alle bereit waren, von dem was sie hatten, abzugeben.
Wir haben nachgedacht:Weltgebetstag
Manche haben viele Brote, haben aber kein Interesse daran, sie mit denen zu teilen, die keine haben.
Manche haben viele Brote, haben aber noch keinen Weg gefunden, sie mit anderen zu teilen.
Manche haben kein anderes Brot als die alten Kanten, die andere in den Müll geworfen haben.
Und viele haben kaum Brot und teilen es trotzdem.
Anschaulich gemacht haben wir uns die Geschichte von Elija in der Wüste, als er von einer armen Witwe verlangte,  ihm zu essen zu geben, obwohl sie selber für sich und ihren Sohn nur noch eine einzige Mahlzeit hatte. Sie hat erfahren, dass Teilen reich macht und  Leben ermöglicht.
Die chilenischen Frauen haben uns hinein genommen in ihre Angst, auch in ihr Versagen und uns ermutigt: Alles darf man vor Gott bringen und dabei ganz sicher sein, dass es erhört wird. Um Kraft zur Vergebung und Mut zur Verantwortung in allen Lebensbereichen haben wir gebetet, damit auch wir Reichen leichter zu teilen vermögen: Unser Geld, unsere Zeit, unsere Begabungen  – insgesamt unser Leben.
Und wir haben wieder erlebt, wie schön es ist miteinander zu beten, zu singen und zu essen.
Im Anschluss waren noch etwa 70 Frauen zusammen zum Gespräch und zum Essen der vielfältigen Leckereien nach chilenischen Rezepten. Ein herzlicher Dank gilt allen, die sich die Mühe mit den  manchmal doch etwas fremden Rezepturen gemacht haben.
Wir haben eine starke, Kraft gebende Gemeinschaft erlebt, die trägt und festigt und Mut macht, nicht aufzuhören mit dem Gebet.
Karin Domke

Kirchenputzete

11. März 2011

Großer Frühjahrsputz in der evangelischen Kirche

Zu einer Kirchenputzete hatte die Evangelische Kirchengemeinde gerufen und viele waren gekommen am letzten Samstag im Februar. Jung und alt, Mann und Frau, Konfirmanden und ihre Eltern, über 25  fleißige Helfer trafen am Morgen in der Kirche ein, bewaffnet mit Staubsaugern, Eimern und Putzgeschirr.

Anlass waren verschiedene Bauarbeiten während der Winterkirche, in welcher alle Gottesdienste im Martin-Luther-Haus stattfinden und die Kirche unbeheizt und unbenutzt ist. So wurde die gesamte  Holzdecke der Kirche von der Oberseite her mit einer dicken Wärmedämmung versehen, damit künftig deutlich Heizenergie eingespart werden kann. Auch die Heizungsanlage wurde verbessert, u.a. wurden zusätzliche Lüftungsschlitze in den Fußboden eingesägt.
Es konnte nicht ausbleiben, nach Abschluss der Arbeiten war die gesamte Kirche mit einer durchgehenden feinen Staubschicht bedeckt. Also wurden alle Stühle abgesaugt, die Geländer an der Empore nass abgewischt, die Treppen geschrubbt, Altar und Kruzifix gesäubert. Mit Staubwedeln wurden Spinnweben entfernt, Fenster und Lampen abgewaschen, keine Ecke wurde verschont. Wenn zu Hause beim Putzen meist keine Freude aufkommt, so bereitete diese gemeinschaftliche Aktion den meisten neben der Arbeit offensichtlich auch Spaß, denn es wurde – wie es sich für eine lebendige Gemeinde gehört-  viel geredet und gelacht.
„Viel flinke Händ` machen ein schnelles End“. Getreu diesem Sprichwort war der Großputz dank der guten Vorbereitung und Organisation nach gut 3 Stunden zum Erstaunen aller schon fertig. Ein kräftigendes Vesper im Gemeindesaal beendete den Einsatz. Die Kirchengemeinde sagt allen fleißigen Helfern ein ganz herzliches Dankeschön!
Am Sonntag, den 20. März findet nach Beendigung der Winterkirche der erste Gottesdienst in der frisch geputzten, von außen und innen neu erstrahlenden Kirche statt. Herzliche Einladung an alle!
REh

Kinderchor

9. März 2011

Neuer Kinderchor erfolgreich gestartet
Seit Anfang Februar gibt es in Grötzingen einen neuen Kinderchor. Nach einem Informationsabend für interessierte Eltern  startete auf Initiative der Evangelischen Kirchengemeinde Grötzingen am 9. Februar im Martin-Luther-Haus ein Kinderchor für Kinder ab 4 Jahren. Über 15 Kinder waren bisher regelmäßig anwesend und waren mit voller Konzentration dabei, erste Ton- und Atemübungen und  Rhythmusspiele auszuprobieren.
Natürlich wurden auch Lieder  gesungen: Vom Flummilied, Kindermutmachlied bis zum Katzenkanon und Sur le pont d´Avignon.  Selbst die Kleinsten sangen auf französisch mit!
Die Leiterin, Frau Huber-Süß, vermittelt den Kindern Lebendigkeit  und Freude am Singen. Die Übungsstunden finden regelmäßig mittwochs von 16 bis 17 Uhr im Martin-Luther-Haus in der Fröbelstraße 7 statt mit Ausnahme der Schulferien, also auch nicht an Aschermittwoch. Es gilt, einfach vorbeizukommen, auszuprobieren und sich von der Musik anstecken zu lassen. Herzliche Einladung an alle Kinder und damit natürlich an ihre Eltern.